Thomas Trostmann

Eigentlich bin ich schon seit über 30 Jahren Autor.
Meine Mutter las mir gerne Märchen von H. C. Andersen auf Dänisch vor, daher mein Hang zu Märchen und zur nordischen Mythologie. Der grosse Geschichtenerzähler war mein Vater. Seine Gutenachtgeschichten waren oft Geschichten über seine Erlebnisse im Zweiten Weltkrieg.
Mit 16 Jahren packte mich eine seiner Erzählungen über einen Bekannten, der in einem KZ von einem jüdischen Arzt mit einer Blinddarm-Notoperation gerettet und später am Badestrand wegen seiner schrecklichen Narben geneckt wurde. Und dann schrieb ich viele Briefe und Liebesbriefe, als man noch von Hand schrieb und auf die Antwort wartete.
Die Geburtsstunde der Idee zum «Perlenkind» im Mai 1990 habe ich in meinem Tagebuch festgehalten. Ich weiss noch, wo und wann mir das Wort «Perlenkind» zum ersten Mal in den Sinn kam.
In Arbeit
Zurzeit schreibe ich an der Fortsetzung des Perlenkinds, dem Roman 9 Strömungen des Lebens. Weitere Arbeitstitel sind «Megan», das die nordische Mythologie in die Neuzeit bringt, und «Der deutsche Partisan», ein Bericht über die Erlebnisse meines Vaters im Zweiten Weltkrieg.